Bier- und Oktoberfestmuseum
DAS BIER DAS OKTOBERFEST DAS MUSEUM
     
Das Museum    
Das Haus ist nach dem großen Stadtbrand von 1327, dem ein Drittel der damaligen Stadt zum Opfer fiel, erbaut worden, und zwar auf Grund der von Kaiser Ludwig dem Bayern angeordneten Stadterweiterung. Aus der gleichen Zeit stammt das noch erhaltene Isartor. Das Haus Sterneckerstraße 2 konnte in der alten Form restauriert werden. Die teilweise noch erhaltene Fassadenmalerei mit Quadermuster ist freigelegt und wieder ergänzt worden. Erhalten ist weiterhin die in München übliche “Himmelsleitertreppe“, die direkt vom Parterre sichtbar bis unter das Dach führt.
Münchens ältestes Bürgerhaus  
  Kochstelle
Bedeutsam ist auch das römische Streifenmauerwerk im Parterre mit dem Wechsel von Ziegelschicht und Kies. Der Kies war billig aus dem nahegelegenen Flußbett der Isar verfügbar. Dieses Bauwerk beweist, dass die römische Maurertechnik die Völkerwanderung südlich der Donau überlebt hat und offenbar in ganz Südbayern noch im Mittelalter üblich gewesen sein muss. Das Streifenmauerwerk enthält außerdem gotische Nischen, die einerseits bei der Aufstellung von offenem Licht nützlich waren, aber gleichzeitig Eigentumsgrenzen markierten. Die Rückwand der Nische war zugleich die Grenzmauer des Nachbarhauses. Schließlich sei noch auf die im Haus erhaltenen offenen Feuerstellen (schwarze Kuchl!) hingewiesen. Von besonderer Bedeutung ist die im 1. Stock befindliche Wohnstube mit Deckenmalerei aus der Zeit um 1340, die im Zuge der Renovierung freigelegt werden konnte.
 
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Himmelstreppe  
     

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